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TSV-Jugend stark bei Titelkämpfen

Vom 29. bis 30. April fanden die 70. Württembergischen Jugendmeisterschaften in Öhringen statt. Auf dieser großartigen Veranstaltung präsentierten sich die besten Nachwuchskeglerinnen und Kegler Württembergs in den Einzelwettbewerben U18m, U18w, U14m und U14w.


Unter Ihnen die drei U18 Spieler vom TSV Denkendorfer Leon Gschwendtner, Tim Brachtel und Julian Lehnert.Samstags im Vorlauf galt es, sich als einer der besten 12 von 20 Startern für das Finale am Sonntag zu qualifizieren. Im dritten von fünf Durchgängen startete Julian Lehnert. Die zeitige Anreise hatte sich für seine Fans gelohnt, denn mit fehlerfreiem und souveränem Spiel machte er sich und den Denkendorfer Anhang glücklich. Durch sein Ergebnis von 582 Kegel sorgte er für den perfekten Startschuss für Denkendorf und eroberte mit Abstand die Führungsposition. Im nächsten Durchgang war Leon Gschwendtner an der Reihe. Auch er konnte sein Talent beweisen, mit 553 Kegel qualifizierte auch er sich mühelos für das Finale. Julian thronte immer noch vom ersten Platz, Leon war Siebenter als die letzten vier Spieler ihren Durchgang eröffneten. Darunter Tim Brachtel. Nach seinen ersten beiden Bahnen hatte er 280 Kegel auf der Habenseite. Ein starkes Zwischenergebnis. Das Erreichen des Finals nur eine Formsache. Doch wer ihn kennt weiß, dass ihm das nicht reicht. Er wollte sich steigern und das gelang ihm mit einem unglaublichen Endspurt. 325 Kegel packte er noch oben drauf und mit dem Ergebnis von 605 Kegel eroberte Tim Platz 1 vor Julian, der zweiter nach dem Vorlauf war. Leon wurde 9ter und war somit ebenfalls qualifiziert. Zum Finale am Sonntag wurden die Vorlaufergebnisse mit angerechnet und in umgekehrter Reihenfolge gestartet. Leon begann in der ersten Gruppe. Erneut zeigte er eine starke Leistung. Mit 556 Kegel konnte er sich im Endklassement auf Platz 7 verbessern und gehört damit zur Elite der Württembergischen Nachwuchskegler. Im letzten Durchgang dann das Kräftemessen der vier führenden. Neben Tim und Julian spielten mit Lukas Funk (Vorlauf 580) vom ESV Aulendorf und Marius Kuhn (Vorlauf 577) vom KC Schwabsberg zwei ebenfalls hochtalentierte Kegler. Ein spannendes, dramatisches und hochklassiges Finale bot sich den Zuschauern. Doch der Anfang war den beiden Denkendorfern völlig danebengegangen. Fragende Gesichter bei dem in Denkendorfer blau gekleideten Anhang. Tim beendete seine erste Bahn mit 116 Kegel. Mit 121 Kegel war Julian nicht viel besser. Lukas Funk überholte Julian und kam an Tim ran. Doch Tim konnte ab der zweiten Bahn den Schalter umlegen und ließ ihn nicht mehr los. Doch trotz starken Serien mit 161 und 154 Kegel war dies noch nicht die Entscheidung im entstandenen Zweikampf zwischen Lukas und Tim. Sein Vorsprung vom Vortag war von 23 auf 6 Kegel geschrumpft, als es auf die letzte Bahn ging. Lukas setzte Tim mit exzellentem Spiel weiter unter Druck, doch Tim war nicht mehr zu bremsen. Seine 165 Kegel auf der vierten Bahn konnte Lukas mit 140 Kegel nicht parieren. Es stand also fest, Württembergischer Meister der U18 wurde Tim Brachtel! Doch was war mit den anderen beiden. Julian und Marius mussten die Konkurrenz ziehen lassen und machten ihr eigenes, nicht weniger spannendes Duell um Platz 3 aus. Julian drohte Anschluss zu verlieren und sah zwischenzeitlich wie der klare Vierte aus. Doch unserem Juli gelang erneut ein gigantisches Comeback auf den letzten beiden Bahnen. Mit 141 und 168 Kegel erkämpfte er auf der Zielgeraden den Podestplatz und wurde mit 6 Kegel Vorsprung auf Marius dritter. Ihr alle habt das super gemacht! Große Anerkennung gilt auch den anderen Meisterinnen und Meistern. Samantha Jones vom SKC Brackenheim (U18w), Lara Drexel vom KC Schrezheim (U14w). Einer jedoch muss besonders hervorgehoben werden. Jonas Willer wurde Württembergischer Meister der U14 männlich und stahl allen anderen die Show. Der erst 11-jährige vom SKC Gerbertshaus ist einen halben Meter kleiner als die meisten seiner Mitstreiter, doch sein Spiel ist jetzt schon ganz groß! Mit seiner Art und Weise eroberte er die Herzen der Anwesenden und erhielt verdient den kräftigsten Applaus. Mach weiter so!

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