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Männer 3: Zwei Punkte erkämpft!

Nur ein Punkt aus den letzten beiden Heimspielen. Dies schmeckte den Männern der 3. Mannschaft keinesfalls. Das muss wieder besser werden, so lautete die Devise. Gelegenheit dazu bot das Punktspiel gegen den VfL Sindelfingen am vergangenen Samstag.

Doch der Start lief alles andere als nach Plan. Leon Sayer unterlag in allen Belangen seinem sehr starken Gegner mit 495 zu 545 Kegel. Timo Jauß dagegen hatte die Chance zum Gewinn des Mannschaftspunktes gehabt. Nach drei Durchgängen stand es nach Satzpunkten 1,5:1,5 unentschieden in seinem Duell. Auf der letzten Bahn aber konnte auch Timo seinem Kontrahenten kein Paroli mehr bieten und verlor mit dem respektablen Gesamtergebnis von 521 seine Partie.
Die nicht als wortkarg bekannten Denkendorfer verstummten angesichts des Rückstandes von 69 Kegel. Allen war klar, dass jetzt etwas passieren muss. Ein kleines Wunder musste her. Und es geschah in Person von Roland Eichner. Der traurige Held vom vergangenen Spieltag, an dem er trotz guter Leistung seinen MP und am Ende den Sieg der Mannschaft wegen eines Kegels verpasste, spielte von Anfang bis Ende groß auf. Mutig und mit dem Glück des Tüchtigen erzielte er 544 Kegel und gewann mit 37 Kegel Vorsprung seinen Punkt. Chapeau Roli! Jürgen Weinmann an seiner Seite gelang ebenso eine klasse Vorstellung. Die beiden ersten Bahnen gewann er und verbuchte da bereits einen Vorsprung von 290:249 Kegel. Den Punkt gab er nicht mehr aus der Hand, auch als er am Ende etwas aus dem Rhythmus kam. Jürgen gewann seine Auseinandersetzung mit 532 zu 471 Kegel.
Zwischenstand vor dem letzten Drittel: 2:2 MP bei einem Vorsprung von 29 Kegel.

Das Ruder war herumgerissen wurden, das Schiff aber noch längst nicht im sicheren Hafen. Die Stimmung hatte sich aufgehellt, die Sorgen aber noch lange nicht gewichen. Die Aufgabe für das Schlusspaar Julian Fendt und Steffen Petermann war klar. Einer musste seinen Mannschaftspunkt holen. Gemeinsam sollten sie den Gesamtvorsprung halten. Leichter gesagt als getan. Beide gewannen ihre ersten Bahnen. Julian, er hatte es mit dem derzeit besten Spieler der Bezirksliga zu tun, kam aus dem Tritt und verlor den 2. und 3. Durchgang deutlich. Hier war klar, dass er den MP nicht gewinnen würde. Steffen auf der anderen Seite lag vor der Schlussbahn mit 2:1 und einem Vorsprung von 21 Kegel vorn. Das Plus im Gesamtklassement von 29 Kegel war auf 14 geschrumpft. Die Situation verschlechterte sich weiter. Nach dem letzten Spiel in die Vollen war das „Guthaben“ aufgebraucht. Das Spiel schien erneut zu kippen. Doch beim Abräumen konnten Julian und Steffen überzeugen und den Gegner bezwingen. Das Wechselbad der Gefühle hatte ein Happy End.

Endergebnis: 5:3 bei 3101:3077 Kegel

Nach der Spielpause am nächsten Wochenende kommt es am Samstag, den 2. Dezember, dem letzten Spieltag der Vorrunde, zum Megakracher der Bezirksliga. Es empfängt der Tabellenführer SV Seckach den Tabellenzweiten TSV Denkendorf 3. Die Denkendorfer sind gewappnet!